The Day After V
Wieder einmal war es soweit - das inzwischen traditionelle Wintercamp
der ASP/.NET-Community in Bad Ischl fand statt. Das Wetter war perfekt und bis
auf einige weiter unten aufgeführte Ausnahmen absolvierten alle Teilnehmer
erfolgreich ihre Wintersportaktivitäten.
Die Teilnehmer dieses Jahr: Salome Baumann (nicht mit Uwe verwandt oder verheiratet),
Uwe Baumann (nicht mit Salome verwandt oder verheiratet), Reinhold Becker,
Dieter Bernauer, Lars Berner, Herbert Hahn, Stefan Häsler, Christian Holm,
Ivo Looser, Mario Müllner, Dirk Primbs, Hans-Georg Reiter, Andreas Roth,
Bernhard Spuida (der Verfasser dieser Zeilen), Stephan Troxler, Christoph Wille.
Peter Koen der ebenfalls teilnehmen wollte wurde durch einen Festplattencrash
verhindert - wieso passiert so etwas immer wenn man den Backupserver für ein
Upgrade vorübergehend stillgelegt hat? Hoffentlich ist er nächstes Jahr
wieder dabei.
Freitag
Der Freitag als Anreisetag fand ohne Probleme statt, die Strassen waren frei,
die Zimmer bald bezogen und so trafen sich alle Teilnehmer ausser Dieter, Dirk und
Uwe im Bistro Oriental um gemeinsam zur Mostschenke im Heustadl
in Ebensee aufzubrechen. Dort wartete ein ausgezeichnetes 'Bratl in der Rein' auf
die glücklichen Vorbesteller, die à la carte Versorgten wurden mit
ihrer 'Heubodenjause' auch sehr, sehr glücklich. Interessanterweise fand das
Zwicklbier mehr Zuspruch als der Most (Stephan spendete seinen den Einheimischen),
dem diese wunderhübsche Lokalität
eigentlich ihren Namen verdankt. Egal, lustig wars, und lecker. Auch wenn nach allgemeinem
Dafürhalten ruhig ein bisschen mehr Bratl in der Rein hätte sein können...
Dieter verteilte zum Dessert dann Spiele seiner Firma Jowood, die ja in Ebensee
ihren Sitz hat(te). Für Zerstreuung nach der Rückkehr vom Wintercamp ist also
gesorgt.
Dem Fleischdefizit einiger Teilnehmer wurde dann allerdings bei unserem
nächsten Programmpunkt abgeholfen: Würstel Judy. Alle Anwesenden ergötzten
sich an Judys gehaltvollem Schnapstee und leckerem Zirbenen ('Like a Christmas
tree, only the Zepfn stengan nach obn', um nicht Eingeweihten zu erklären um was
es sich dabei handelt). Salome und Stephan waren leider schon entschwunden obwohl
gerade Salome im Vorfeld des Wintercamps auf ausreichenden Zirbenvorräten
bestanden hatte. Selber schuld.
Danach stand wie (inzwischen) immer das Segafredo am Programm, es wurde ein
strategisch günstiger Tisch ergattert, alleine scheiterten dieses mal
Stefan (wo sind die Hasen) Häslers Bemühungen seine
Fotosammlung holder Ischler Weiblichkeit zu ergänzen an der Tatsache daß
gleichzeitig ein Ball stattfand. Vielleicht wirds ja nächstes Jahr was...
Anschliessend ward traditionell das KuK Hofbeisl heimgesucht, dessen Umbau seit
dem letzten Treffen abgeschlossen war (Der Umbau fand während des letzten Treffens
statt, nicht wegen dem letzten Treffen...). Dort wurde ein Tisch okkupiert, auf dem zum
Leidwesen diverser Teilnehmer keine Hasen tanzten. Grund dafür: siehe oben.
Der gewohnte Absturz der üblichen Verdächtigen Herbert und Stefan samt
Christian und Mario als Neulinge durfte natürlich nicht fehlen. Wie die Fotogalerie
beweist waren sie zumindest um 5 Uhr 33 noch in der Lage den Auslöser der
Kamera zu finden...
Samstag
Die Skifahrer waren wie immer sportlich unterwegs. Ohne Erbarmen wurde zur
festgesetzten Zeit der Hang in Angriff genommen. Diesmal blieb die unverzagte
Skitruppe auch von logistischen Problemen und technischer Unbill, sprich Ausfälle
des Liftes verschont.
Die Rodler - die wie inzwischen üblich - in der Überzahl waren, trafen
sich gemütlich um viertel nach Zehn in der Zentrale, dem Bistro Oriental. Dort
warteten sie geduldig auf den Verfasser dieser Zeilen, der seinen Wecker vergessen
hatte und somit ein wenig verspätet eintraf. Die daraus resultierende Verzögerung
der Abfahrt erwies sich allerdings als Vorteil - unsere beiden Münchner Dirk und
Uwe waren durch diverse (nicht fliegende) Holländer im Stau verspätet.
Diese Verzögerung wurde übrigens von Christian, Mario und Stefan (wo sind
die Hasen?) zu innerer Einkehr genutzt. Die Schlussfolgerung aus dieser Meditation
unserer Dynamischen Drei war daß ein wenig Konditionstraining auf der Matratze
gegenüber thermisch forderndem Rodeln vorzuziehen wäre. Und weg waren sie,
zwar nicht blitzartig, aber immerhin.
Nachdem Uwe und Dirk eingetroffen waren machten sich die Rodler auf den Weg -
minus Salome, die noch schlief und Herbert, der tapfer arbeitete. Beide kamen
dann nach. Sogar Andreas (mir ist nicht kalt) Roth war dieses Mal winterfest
ausgestattet, was allerdings nicht verhinderte daß er wieder seinen 'Eiszapfen
in Haar und Bart'-Look vorführte.
Unsere Skifahrer genossen ein erfrischendes Mittagessen im Freien - minus 10 Grad
muss man einfach ausnutzen... Die Hütte war voll besetzt, ein Zeichen für
Qualität.
Als Herbert (leicht ausser Atem, hat sicher nichts mit Rauchen zu tun) dann mit
Salome eintraf - wurden sie von den bereits in der Sperrerhütte wartenden
freudig begrüsst. Wider Erwarten wurde Herbert dieses Jahr anstandslos mit
Almdudler bedient. Einerseits hatte er versprochen dann doch noch Bier zu trinken,
andererseits hat ihn die Wirtin wohl als hoffnungslosen Fall abgeschrieben. Und
nachdem die Wirtin eine Runde Zirbenen ausgab, kam Salome auch noch zu ihrem
Wunschgetänk.
Die Abfahrt ins Tal war dann so euphorisch angehaucht daß bis jetzt der
Verbleib einer Rodel ungeklärt ist. Er wird wohl noch vor der Hütte stehen...
Andererseits kamen alle wohlbehalten an, wenn auch mitunter mit Umweg, da die
Abzweigung zum Parkplatz ein wenig versteckt ist.
Nach eifrigem Hin- und Hershuttlen waren dann letzten Endes alle - inklusive
unserer drei Konditionstrainierer - bei Sam im Keller versammelt um die Entstehung
des listenweit bekannten und beliebten Glengabräu zu verfolgen, begleitet von
Chris' Bruder Claus der auf der 'Zug' (hochdeutsch: diatonisch gestimmte Knopfharmonika)
aufspielte, versorgt mit gutem Glengabräu, leckeren Würsten und
Wasserpfeife mit Ägyptischem Minztabak. Einen Eindruck vom Abend vermittelt
das Video.
Inklusive Stephans heroischen Versuchen Zug zu spielen. Hut ab!
Sonntag
Was soll man sagen? Zauner. Dirk und Uwe waren leider schon um 8 Uhr wieder nach
Deutschland unterwegs, versäumten also diese Tradition, vielleicht klappts beim
nächsten Mal. Sogar Herbert tauchte gegen Mittag aus dem Bodennebel auf.
Und anschliessend noch ein letztes Treffen in der 'Zentrale' auf ein leckeres
Kebab. Dort stiess dann auch endlich Chris zu uns, der von seinem Kreislauf (an den
vier Glengabräu kanns wirklich nicht liegen) am Zaunertreff gehindert wurde.
Zumindest gab's dann für die Schweizer noch eine Besichtigung von Chris' Pinzgauer.
Man kann wie jedes Jahr nur festhalten: schön wars, Spaß hats gemacht. Bis
zum nächsten Treffen!
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