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Community Wintercamp 2008

Am Freitag dem 25.1.2008 war es wieder soweit: der Verein Glengamoi und andere Mitglieder der Community trafen sich in Bad Ischl. Erstere für Hauptversammlung und das traditionelle Wochenende, zweitere nur für das traditionelle Wochenende.

Das Dramatis Personae dieses Mal: Christian, Christoph, Georg, Hans-Georg, Herbert, Janka - Peters Holde, Kathi - Georgs Holde, Reinhold, Peter, Thomas, Bernd - der Verfasser dieser Zeilen.

Freitag

Würdiger Auftakt war die Begegnung des Verfassers mit einem Einheimischen, der unsere Treffen schon kennt. Folgende Begrüssung: "Wenn die Leut da sind wirds wieder schlimm". Kein Kommentar.

Eines war dieses Mal anders als bei bisherigen Treffen: es gab Ehrungen. Fangen wir gleich mit der ersten an, da sie auch die erste offizielle Handlung des Wintercamps darstellte. Der Geehrte war unser allseits bekannter und beliebter Würstel Judy, Hoflieferant von Wasserleichen, Judoka, "Scharf, scharf, scharf", Zirbenem, Schnapstee und anderen Delikatessen die man bei einem Wintercamp zur Labung benötigt. Seine Ehrung bestand in der Überreichung eines rekursiven Würstelstandes. Diese erfolgte in kleinem Kreis - schliesslich waren die meisten Teilnehmer noch unterwegs oder gerade erst im Hubertushof eingetroffen. Seither ziert ein Würstlstand den Würstelstand. Siehe Bild:

Wuerstl Judy und sein Standl

Nach einer Labung mit "Negerschwanz" (mundartlich für "Waldviertler", eine doppelt geräucherte Wurstspezialität aus Oberösterreich) und Schnapstee ging es dann daran, die bereits eingetroffenen Teilnehmer aufzusammeln und zu Sam zu chauffieren wo a) gebraut und b) von Sam gebrautes Bier genossen wurde. Um es für diejenigen die noch nie bei Sam waren einmal zu beschreiben: in einem Kellerraum wird gebraut (dort sitzen auch die ganz Harten), im anderen wird Gebrautes getrunken. Das Ambiente entspricht einem rustikal eingerichtetem Türkischen Dampfbad in dem es Verpflegung, Rauch und Musik von der Zug gibt. Zusätzlich zum Bier gab es als "Bonus" Goiserer Schnaps der sich durch seine sagen wir mal eigenwillige Geschmacksnote auszeichnet, eiskalt aber durchaus trinkbar ist. Peter verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf das Bier und hielt sich an einen Cocktail aus Red Bull und reichlich Goiserer. Was einen nicht umbringt macht nur härter, seine Indischen Mitbringsel dürften allerdings die Pseudopodien von sich gestreckt haben. Herbert übertraf sich an diesem Abend selbst. Er war diesmal in Begleitung von fünf Grazien unterwegs, die aber auch Hans-Georg wohl gefielen. Mit grossem Bedauern brachen alle recht früh (23h30) auf, schliesslich stand ja für den Samstag volles Programm am Programm. Bis auf... Wen wohl? Genau. Herbert, der zusammen mit Christian blieb und später dann noch im Kuk versumpfte. Das Sumpfen dürfte recht intensiv gewesen sein, da am nächsten Morgen (besser Mittag) Filmriss herrschte.

Fotos Freitag

Samstag

Wie jedes Jahr begaben sich die unverzagten Skifahrer (bis auf Georg, der sogar erst nach den Rodlern aufstand) früh bei herrlichstem Wetter auf die wunderbare Piste. Besonders Reinhold und Thomas verdienen lobende Erwähnung für die morgendliche Anreise aus Wien - wer startet schon freiwillig um 4h30 um Skifahren zu gehen? Alle Achtung! (vor allem waren die beiden die einzigen die eine Tageskarte anstatt der Halbtageskarte lösten)

Die Rodler liessen es ebenso traditionell angehen. Sprich sie trafen sich erst Mittags auch wenn dieses Mal das Rodeln entfiel, Rodelstrecken werden nun mal nicht künstlich beschneit. Das Ersatzprogramm bestand aus einem Ausflug auf den Predigstuhl der bei dem herrlichen Wetter eine Postkartenaussicht auf den Dachstein und den Hallstätter See bot. Kultur kann auch aus der Ferne besichtigt werden ohne deswegen weniger eindrucksvoll zu wirken. Auf dem Predigstuhl konnte dann auch mittels Uhrzeit der letzten versandten SMS von Herbert zumindest festgestellt werden wann der Filmriss noch nicht stattgefunden hatte.

Nach der Rückkehr nach Ischl verbrachten alle den Nachmittag mit Vorbereitungen für das Abendprogramm, sprich sie schliefen, wellnessten oder gingen anderen Aktivitäten nach. Um 18h trafen dann alle erholt und hungrig im überaus heimeligen Mostbauern in Strobl ein um einerseits die Generalversammlung des Vereins "Glengamoi" abzuwickeln und andererseits allerfeinste Stelzen samt Beilagen (Bratl als Beilage zur Stelze sagt schon alles...) zu verspeisen. Die Generalversammlung wurde effizient abgewickelt - man wollte ja möglichst bald zu den Stelzen übergehen. Höhepunkt der Generalversammlung war die zweite Ehrung: die Übergabe des "Goldenen Abschleppseils" an Herbert, der sich diese Auszeichnung redlich verdient hat (immerhin erschien er an diesem Abend in anderer Begleitung als am Freitag). Wieso laut Vereinspräsident auch der Verfasser dieser Zeilen und Hans-Georg als Preisträger in Betracht gezogen wurden ist allerdings nicht nachvollziehbar.

Der Preisträger

Weiters konnte der Verein an diesem Abend die zwei neuen Mitglieder Peter und Thomas in seinen Reihen willkommen heissen. Nach dem offiziellen Teil ging es dann zum kulinarischen Teil über, der bewies daß Quantität Qualität nicht ausschliessen muss. Seit diesem Abend weiss jedenfalls jeder Teilnehmer in etwa wie sich eine Python nach dem monatlichen Mahl fühlen muss. Wir sahen an diesem Abend erstmals Georgs (gottlob nicht rasierte) Muschi:

Kein Blofeld

Er hat einfach nicht das Zeug zu einem zweiten Ernst Stavro Blofeld, nicht einmal zu einem zweiten Dr. Evil... Kathi wird froh drum sein.

Nach erfolgter (Über)sättigung aller Anwesenden ging es zurück nach Ischl, einige Teilnehmer zogen Richtung Bett (bei der Anreisezeit am Morgen kein Wunder), einige zogen zu Würstl Judy um bei einem Schnapstee das rekursive Würstlstandl zu bewundern. Nur Herbert blieb beim Mostbauern zurück. Er musste wohl das Abschleppseil erklären. Den Abschluss fand der Abend dann im Stehbeisl in dem entgegen dem Namen des Lokals alle Sitzplätze hatten, allerdings keinen sitzen hatten.

Fotos Skifahren Samstag - Fotos Predigstuhl - Fotos Hauptversammlung, Stelzn

Sonntag

Und wie schon immer fand am Sonntag ein gemütlicher Ausklang bei Kaffee und Scherzen im Zauner statt bevor sich alle wieder auf den Heimweg machten. Bis nächstes Jahr!

Fotos Sonntag

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